Seit über fünf Jahren betreiben unsere Gastautoren Judith und Sebastian das Outdoor-Portal Packwild. Für ihre Leser testen sie Sportequipment und stellen ihre Favoriten näher vor. Dafür sind sie viel Draußen – gerne etwas abenteuerlich außerhalb der Komfortzone. Die letzten Wanderungen fanden im wilden Balkan-Gebirge in Bulgarien statt und mit dabei war der QUECHUA MH500 Wanderrucksack als Damen- und Herrenmodell. Die Ergebnisse des Tests erfahrt ihr in diesem Blogbeitrag.

Mit dem MH500 Wanderrucksack unterwegs im wilden Balkan

Tragesystem & Tragkomfort des MH500

Ein guter Wanderrucksack steht und fällt mit dem Tragesystem und das überzeugt beim MH500 auf ganzer Linie. Auch mit ordentlich Wasserreserven beladen, überträgt der QUECHUA Wanderrucksack die Last gleichmäßig auf den Hüftgurt. Beim Gipfelsturm, Balance-Akt und kleineren Fels-Klettereien macht er genau das, was man sich von einem Wanderrucksack wünscht: Er fällt überhaupt nicht auf. Wir empfehlen den Rucksack mit maximal 12 Kilogramm Zuladung zu bepacken und darauf zu achten, dass er sich bequem schließen lässt. Der MH500 hat einen stabilen Rahmen. Er ist so gebogen, dass die Auflagefläche am Körper minimal ausfällt. Der Rucksack berührt seinen Träger nur an den Schultergurten, am unteren Rücken und am Hüftgurt. Das steigert den Tragekomfort und hilft bei der Belüftung. Beim Testen konnten wir bei keiner (noch so sonnigen) Gelegenheit eine vermehrte Wärmebildung feststellen.

Mit dem MH500 Wanderrucksack unterwegs im wilden Balkan

Ausstattung und Qualität

Besondere Pluspunkte gibt es für die große Frontöffnung. Sie erleichtert das Packen enorm und hilft unterwegs immer den Überblick über´s Equipment zu behalten. Auch positiv aufgefallen sind die Lastkontrollriemen, auf die viele andere (preiswerte) Modelle verzichten. Damit könnt ihr den MH500 einfach beim Gehen auf Körperschwerpunkt und Gelände anpassen. Fächer und Zusatztaschen sind ausreichend mit an Bord – von der integrierten Trinkblasen-Halterung, über etliche Staufächer, bis zu praktischen Reißverschluss-Taschen an den Hüftgurten. Alles findet seinen Platz und sogar eine Regenhülle ist dabei. Weitere Extras: Kompressionsriemen halten die Ladung an Ort und Stelle, Halterungen für Trekkingstöcke und weitere Laschen, Daumenlaschen an den Schulterriemen, Tragegriff oben. Die rundum gute Material- und Verarbeitungsqualität lässt uns auf viele weitere Abenteuer mit dem MH500 Wanderrucksack hoffen. Das wasserabweisende Material und die Nähte sind ordentlich verarbeitet, Schnallen und Reißverschlüsse sind nicht super massiv aber ausreichend stabil. Und wenn doch etwas kaputt ist? Wir sind besonders begeistert von der 10-Jahres-Garantie für Herstellungsmängel.

Mit dem MH500 Wanderrucksack unterwegs im wilden Balkan

Was könnte am MH500 verbessert werden?

Wir haben schon viele Abenteuer mit unterschiedlichen Wanderrucksäcken bestritten. Wir sind so überzeugt vom MH500, dass wir ihn als Preis-Leistungssieger empfehlen. Doch natürlich darf konstruktives Feedback nicht fehlen. Persönlich könnten wir auf die zweite Seitentasche mit Reißverschluss verzichten und hätten dafür lieber ein einfaches Steckfach für die Trinkflasche. Das würde den Wanderrucksack auch ein wenig leichter machen, denn das Leergewicht ist, dank der Vollausstattung, vergleichsweise hoch. Außerdem wünschen wir uns leichter zugängliche Informationen zur Nachhaltigkeit und Fairness bei DECATHLON, sind uns aber sicher, dass der MH500 dank seiner Verarbeitungsqualität besonders lange hält.

Mit dem MH500 Wanderrucksack unterwegs im wilden Balkan

Unser Fazit: Klarer Preis-Leistungssieger im Packwild-Test. Der QUECHUA MH500 überzeugt in Sachen Tragesystem, Tragekomfort, Ausstattung und Qualität und kommt zum gewohnten DECATHLON-Schnäppchenpreis. Deswegen wird er uns noch bei einigen Abenteuern begleiten.

Den vollen Bericht von Judith und Sebastian könnt ihr im Packwild QUECHUA Wanderrucksack Test nachlesen. Wir bedanken uns und freuen uns schon auf viele weitere Beiträge.

Interessiert an mehrtägigen Trips? Wir haben unseren Trekkingrucksack Trek900 testen lassen. Hier geht's zum Ergebnis.

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