Meditation und Kraftsport sind Dinge, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Ignorieren wir die vielen Stereotypen beider Disziplinen, gibt es durchaus einige Gründe, wieso Sportler Meditation und Kraftsport kombinieren sollten. Nicht umsonst geben Leistungssportler auf Weltniveau, wie zum Beispiel Novak Djokovic oder Cristiano Ronaldo öffentlich zu, regelmäßig zu meditieren. Doch wieso solltet ihr die Meditation in eure Fitness-Routine einbauen? In diesem Gastbeitrag von Mindmonia werden wir euch einige Gründe dafür aufzählen. Solltet ihr jedoch noch nie etwas von Meditation gehört haben, dann empfehlen wir euch euch zum Einstieg diesen Artikel.

Meditation steigert die Leistung von Sportlern

Der erste und wohl für die meisten LeserInnen spannendste Vorteil ist: Meditation steigert die Leistung im Sport. Doch wie kann das sein? Wie könnt ihr durch das stille und regungslose Dasitzen eure sportliche Leistung verbessern? Meditation ist eine Achtsamkeitsübung. Sie schärft eure Sinne, Wahrnehmung, Konzentration und Fokus. Sie ermöglicht euch die folgenden zwei Dinge:

  • Erkennen, wann ihr anfangt, euch in euren Gedanken zu verlieren
  • Euren Fokus und eure Konzentration gezielt auf etwas zu lenken

Diese zwei (mentalen) Fähigkeiten sind im Kraftsport insofern interessant und vorteilhaft, da sie mit der sogenannten “Mind-Muscle-Connection” einhergehen. Die Mind-Muscle-Connection ist, einfach ausgedrückt, die bewusste Kontraktion der Muskeln. Wendet ihr diese Methode an, führt ihr eure Wiederholungen und eure Übungen aktiv und nicht etwa passiv, auf Autopilot, durch. Ihr hebt die Gewichte bewusst und fokussiert euch dabei bewusst auf die Muskelgruppe, die ihr in diesem Moment trainieren möchtet. Das führt dazu, dass euer Verstand die Kraftreserven eures Körpers besser teilt und mehr “Ressourcen” für die jeweiligen Muskelgruppen zur Verfügung stellt. Ihr verfügt zwar nach wie vor über dieselbe Energie und Kraft wie vorher, nutzt diese aber besser und könnt dadurch mehr Wiederholungen durchführen oder mehr Gewicht stemmen. Das führt wiederum dazu, dass ihr bessere Ergebnisse im Kraft- und Leistungssport erzielt. Euer Training profitiert also vom Meditieren deutlich.

Wieso Sportler Meditation in ihre Fitness-Routine einbauen sollten

Meditation unterstützt die Regeneration

Wer sich regelmäßig mit Kraftsport beschäftigt, weiß, wie wichtig die Regeneration für das Muskelwachstum und den Muskelaufbau ist. Damit sich euer Körper optimal erholen kann, müsst ihr mehrere Dinge beachten. 

Wichtig ist an der Stelle zu erwähnen, dass eure körperliche Gesundheit mit der geistigen einhergeht. Damit ihr euch also optimal erholen könnt, müsst ihr sowohl auf euren Körper, als auch auf euren Geist, achten. Regelmäßiges Meditieren hilft der geistigen Regenration in unterschiedlicher Art und Weise. Sie verbessert zum Beispiel die allgemeine Schlafqualität. Sowohl die Schlafdauer, als auch die Schlaftiefe (Stichwort: Schlafphasen) bemessen die allgemeine Schlafqualität. Die Meditation verbessert beides. 

Alles in allem lässt sich also festhalten, dass ihr durch das Meditieren eure Muskeln aktiv bei ihrer Erholung unterstützen könnt.  

Durch Meditieren Stress abbauen

Stress, ganz gleich welcher Art, ist nicht gut für euren Körper. Sobald Stress chronisch wird, leidet euer Körper und folglich auch euer Trainingserfolg. Stress ist, einfach ausgedrückt, eine natürliche Reaktion eures Körpers auf eine unbekannte und unüberwindbare Situation. Während unsere Vorfahren diesen natürlichen Prozess zwingend gebraucht haben, um ihr eigenes Überleben zu sichern, entsteht Stress heute nicht nur in überlebenswichtigen Situationen. Ganz gleich, wieso er auch entsteht, sobald Stress chronisch wird, ist er schädlich für euren Körper. Sobald sich euer Körper in einem gestressten Zustand befindet, spannen eure Muskeln automatisch an. Wenn sie chronisch angespannt bleiben, verspannen sie langfristig und verbrennen obendrein wichtige Eiweiße. Stress schwächt eure körperliche Muskulatur und hindert euch daran, eure Fitnessziele zu erreichen. Wenn ihr regelmäßig meditiert, könnt ihr Stress langfristig aus eurem Körper verbannen. Ihr baut ihn kurzfristig (in dem Moment, in dem ihr mit dem Meditieren beginnt) ab, beugt diesen aber auch langfristig vor.

Wieso Sportler Meditation in ihre Fitness-Routine einbauen sollten

Meditation für eine positivere Denkweise und Grundeinstellung

Je nach Art der Meditation, könnt ihr entscheiden, welche (positiven) Gefühle ihr manifestieren möchtet. Ihr könnt zum Beispiel gezielt für Dankbarkeit oder (Selbst-)Liebe meditieren. Mit einer positiven Grundeinstellung kommt es seltener vor, dass ihr euch in einem Motivationstief findet oder euch zum Training selbst zwingen müsst. Eure Motivation und folglich auch eure Trainingskonsistenz profitieren also ebenfalls.

Unabhängig von den vielen Vorteilen für euer Fitnesstraining (bessere Leistung, Regeneration, Stressfreiheit, gesteigerte Motivation): ihr werdet mehr Spaß im Alltag haben, wenn ihr regelmäßig meditiert. Allein das sollte schon Grund genug sein, die Meditation in eure (Trainings-) Routine einzubauen. Meditation ist oft auch Bestandteil von Yoga-Sessions, wie beim Yin-Yoga. Mehr dazu erfahrt ihr in diesem Beitrag.

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