Das neue Jahr steht vor der Tür, die Weihnachtszeit hat seine Spuren hinterlassen und ganz Deutschland stürzt sich mit tollen Vorsätzen in das neue Jahr. Doch wie lange hält das an? Drei Wochen? Zwei Monate? Oder vielleicht sogar ein halbes Jahr? Meist halten Vorsätze, wie regelmäßiger und mehr Sport zu treiben nicht lange. Aber warum nur? Die falsche Herangehensweise und fehlende Motivation zählen unter anderem dazu. Die zwei wichtigsten Punkte in Bezug auf das Durchhaltevermögen sind Routine und Ruhe. Lest mehr darüber, wie ihr erfolgsversprechend an die neuen Vorsätze heran geht und warum sich Schwimmen besonders gut für den Anfang eignet. 

Neues Jahr, neue Sportart – wie wär's mit Schwimmen?

In der Ruhe liegt die Kraft

Das altbekannte Sprichwort "in der Ruhe liegt die Kraft" wird häufig belächelt. Doch der Ansatz ist bezogen auf den Sport gar nicht blöd. Der größte Fehler der guten Vorsätze und dem Wiederanfang mit Sport ist, dass häufig in den ersten drei Wochen mehrmals wöchentlich trainiert wird. Sei es beim Training im Fitness-Studio, beim Kraft- oder Fitness-Training zu Hause, beim Schwimmen oder beim Laufen. Der Schlüssel zu einem langfristigen Erfolg liegt tatsächlich in der Ruhe.

Startet langsam mit regelmäßigen Trainingseinheiten, die ihr gut in euren Alltag integrieren könnt. Wenn ihr wieder regelmäßig mit Sport anfangen möchtet, müsst ihr euren Alltag so strukturieren, dass ihr euch feste Zeiten für den Sport blockt. So ensteht Routine und das langfristige am Ball bleiben ist garantiert. Startet beispielsweise mit einmal Schwimmen pro Woche. Zieht entspannt einige Bahnen durchs Wasser und gewöhnt euren Körper an kontinuierlichen Sport. Steigert nun die Trainingseinheiten und legt mehr Strecke zurück. Geht dann nach circa drei Wochen, wenn ihr euren Alltag im Griff habt, zweimal die Woche schwimmen. Wichtig ist das regelmäßige Sporttreiben. Versucht euch immer eure Sportzeiten pro Woche freizuhalten, damit weniger Stress im Alltag entsteht und ihr an nichts anderes während des Sports denken müsst. 

Stress durch Schwimmen bekämpfen

Ob Weihnachtsstress, Geburtstagsvorbereitungen oder ein riesiger Berg Arbeit, der bewältigt werden muss – Stress kann der Psyche und der körperlichen Verfassung stark zusetzen. In Stressphasen neigen wir Menschen dazu, uns zum Abschalten auf die Couch zu legen, Filme zu schauen und vor allem auch gereizter zu sein. Doch das ist der falsche Weg. Stress sollte immer mittels eines "Tapetenwechsels" oder Ortswechsel beseitigt werden, um den Kopf besser freizubekommen und Stress und Probleme nicht mit nach Hause zu nehmen. Sport ist der perfekte Weg dafür – besonders Schwimmen! 

Das Schwimmen im Wasser verleiht ein Gefühl von "Schwerelosigkeit", sodass auch nervige und stressende Gedanken leichter losgelassen werden können. Wasser allgemein löst bei Menschen Entspannung aus, da es häufig mit schönen und entspannenden Dingen verbunden wird – sei es Spaß im Wasser, das Meer, Ruhe oder ewige Weiten. Zusätzlich werden beim Eintauchen ins Wasser Endorphine, die sogenannten Glückshormone, ausgeschüttet, sodass man gleich ein besseres Gefühl erhält. Außerdem hilft die Müdigkeit nach einem anstrengenden Schwimmbadbesuch erschöpft und mit "leerem" Kopf ins Bett zu fallen, um entspannt schlafen zu können. Schwimmen ist aber nicht nur für wirklich regelmäßige Schwimmer eine Möglichkeit zum Abschalten. Auch nach dem Training im Fitness-Studio kann das Ziehen von ein paar Bahnen wahre Wunder bewirken.

Neues Jahr, neue Sportart – wie wär's mit Schwimmen?

Sagt Schmerzen den Kampf an

Mittels Schwimmen können wir verschiedensten Schmerzen den Kampf ansagen. Besonders effektiv ist dieser Sport im Bereich Rückenschmerzen und Büroarbeit. Sportliche Betätigung ist häufig ein Mittel, um Schmerzen zu lindern, aber speziell Schwimmen eignet sich hierfür optimal. Die häufigste Ursache von Rücken- und Nackenschmerzen ist Fehlbelastung, Fehlhaltungen oder schlichtweg fehlende Bewegung. Beim Schwimmen wird der Körper im Wasser zu großen Teilen getragen, sodass die Belastung auf Muskeln und Gelenke deutlich geringer ist, als bei Bewegung außerhalb des Wassers. Der Wasserdruck nimmt dem Körper Gewicht ab wodurch das Gefühl schwerelos im Wasser zu gleiten hervorgerufen wird. Der Wasserdruck hilft somit beim Training – fast wie ein Trainingspartner. Aus genau diesem Grund ist Schwimmen ein sanfter und gelenkschonender Sport und eignet sich auch für Reha-Maßnahmen nach einer Verletzung, wie beispielsweise einem Kreuzbandriss. 

Zusätzlich führt ihr beim Schwimmen runde und sanfte Bewegungsabläufe aus. Beim Kraulschwimmen zum Beispiel rotiert ihr eure gesamte Schulter, lockert den Nackenbereich und beansprucht die Rückenmuskulatur in sanfter Art und Weise. Deshalb eignet sich Schwimmen auch besonders für alle Bürohasen. Besonders empfehlenswert ist Schwimmen bei Problemen wie klassischen Rücken- und Nackenschmerzen, einem Bandscheibenvorfall, Schmerztherapie und nach einem Kreuzbandriss. 

Im nächsten Teil erfahrt ihr mehr zum Thema Abnehmen mit Schwimmen. Und falls ihr bis dahin noch passende Badebekleidung für euren nächsten Schwimmbadbesuch braucht, dann entdeckt hier unser Schwimm-Sortiment.

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