Yoga ist ein Thema, das immer populärer wird, auch bei Ausdauersportler*innen. Doch wie lassen sich die auf den ersten Blick so unterschiedlichen Themenbereiche vereinen? 

Ganz einfach: Ausdauersportler*innen trainieren ihre Ausdauer und Muskelgruppen gezielt auf eine möglichst lange und ausgeglichene Energiebereitstellung. Dabei können nicht selten Problemzonen geschaffen werden, insbesondere wenn man sich auf die lokale Ausdauer einer bestimmten Muskelgruppe fokussiert. Yoga kann in diesem Fall Abhilfe schaffen und euer Ausdauertraining in vielerlei Hinsicht sinnvoll ergänzen. In diesem Beitrag von Mindmonia geben wir euch 6 praktische Vorteile, wieso ihr Yoga in euer Ausdauertraining einbauen solltet. Solltet ihr zuvor noch nie Yoga gemacht haben, empfehlen wir euch diesen Yoga Guide für Anfänger

#1 Mehr Mobilität und Flexibilität

Ausdauersportler*innen trainieren in der Regel in sehr monotonen Abläufen. Das bedeutet, dass eure Muskeln immer und immer wieder dieselben Bewegungen ausführen. Auf lange Frist kann das dazu führen, dass sich die Mobilität und Flexibilität einschränkt. Yoga hingegen ist wie geschaffen, um an eurer Beweglichkeit und Flexibilität zu arbeiten und somit eure Körperhaltung und euer Gleichgewicht langfristig zu verbessern. Ergänzt ihr also eure Trainingsroutine mit einer Yoga-Session vor oder nach dem Training, dann trainiert ihr nicht nur eure Ausdauer, sondern gleich eure Beweglichkeit mit. Obwohl Yoga eigentlich darauf abzielt, die Balance zwischen Körper und Geist herzustellen, hat es eine immense Wirkung auf die natürliche Beweglichkeit des Körpers. 

Für mehr Beweglichkeit und Flexibilität: Yoga hilft jedem Ausdauersportler/ jeder Ausdauersportlerin, zu noch besserer Ausdauer.

#2 Faszientraining inklusive

Ein Thema, auf das wir hier besonders eingehen müssen, sind Faszien. Wie ihr vielleicht wisst, sind Faszien eure natürlichen Stoßdämpfer. Sie helfen eurem Körper nicht nur bei Verletzungen, sie schützen euch auch bei Unfällen. Regelmäßiges Yoga dehnt die Faszien und schützt sie vom verkleben oder verhärten. Solange diese geschmeidig bleiben, können sie ihrer natürlichen Funktion optimal nachkommen und beugen Verletzungen vor. Es kommt also seltener vor, dass ihr euch beim Training etwas zerrt.

#3 Yoga = besserer Schlaf

Als Sportler*innen wisst ihr, dass Schlaf wichtig ist. Schlaf gibt eurem Körper die Möglichkeit, sich zu erholen und neue Kraft zu tanken. Ist eure Schlafqualität schlecht, leidet auch euer Training darunter. Yoga hilft nicht nur der körperlichen, sondern auch der geistigen Gesundheit. Es hilft bei Schlafproblemen wie auch bei Stress und beugt beides vor. Folglich wird sich eure Schlafqualität erhöhen und euer Körper erhält die Regeneration, die er benötigt nach einem anstrengendem Ausdauertraining.

Yoga Ausdauersportler*innen: Darum ist Yoga für Athleten unabdingbar.

#4 Yoga trainiert die Ausdauer

Ja, ihr habt richtig gelesen. Yoga kann mit seinen vielen unterschiedlichen Posen und Positionen als Ausdauertraining genutzt werden. Es gibt Posen die kurz aber auch lange ausgeführt werden können und entsprechend unterschiedliche Ziele verfolgen. Ebenso gibt es Übungen für den gesamten Körper und wiederum andere, die gezielte Muskelgruppen trainieren. Ihr könnt zum Beispiel Übungen ausführen, die euch zwingen, für einen längeren Zeitraum in einer Stellung zu verharren, um so eure Ausdauer beziehungsweise euer Durchhaltevermögen zu trainieren.

#5 Unterstützung der psychischen Gesundheit

Wie oben bereits erwähnt zielt Yoga auf die Balance zwischen Körper und Geist ab. Die Auswirkungen von regelmäßigem Yoga auf die psychische Gesundheit dürfen dabei nicht unberücksichtigt bleiben. Yoga hilft, um den Kopf freizubekommen, entstresst und schärft den Fokus. Alles Dinge, die nicht nur eure Lebensqualität, sondern auch eure Trainingsqualität erhöhen. Stress ist demotivierend, beeinträchtigt euren Schlaf, Regeneration und Fokus negativ und kann auf lange Sicht körperliche Beschwerden, wie Herzprobleme hervorrufen. Alles Dinge, die schlecht für Ausdauersportler*innen sind.

Yoga für Ausdauersportler*innen

#6 Yoga macht Spaß

Die vielen unterschiedlichen Übungen und Stile sind abwechslungsreich und machen garantiert mehr Spaß als langweilige Dehnübungen, die ihr routinemäßig vor oder nach dem Training durchführt. Yoga ist außerdem noch eine tolle Möglichkeit, euch nach dem Training zu belohnen. Mit Sicherheit musstet ihr euch schon das ein oder andere Mal zum Training zwingen. Das wird euch leichter fallen, wenn ihr wisst, dass nach dem Training eine unterhaltsame Yoga-Session folgen wird.

Ausdauersportler*innen sollten also aus diesen 6 starken Gründen Yoga praktizieren: um der Flexibilität, Faszien, Schlafqualität, Ausdauer und psychischen Gesundheit willen. Außerdem, weil Yoga einfach Spaß macht. Jetzt seid also ihr dran, ergänzt euren Ausdauersport mit Yoga!

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