Auch bei niedrigen Temperaturen wollen wir uns nicht den Spaß am Wandern und Trekken nehmen lassen. Für die Übernachtung im Freien sollte deshalb immer gut und warm vorgesorgt werden. Am wichtigsten ist dabei ein kuschliger Schlafsack, oder noch besser, ein Schlafanzug! Eine Jacke und Footbox zum Warmhalten. So musst du dir weder Gedanken über Einschränkungen deiner Bewegungsfreiheit machen, noch über kalte Luft, die bei Bewegung in den Schlafsack zieht. Wie warm und komfortable unser Sleeping Suit Trek900 von FORCLAZ ist, haben wir von fünf Bergliebhabern testen lassen.

Wie warm hält der Sleeping Suit?

Der Sleeping Suit soll die Allroundlösung für das Schlafen bei 10 bzw. 3 °C sein. Die aktuellen Temperaturen eignen sich also hervorragend für diesen Härtetest. Was sagen also die Tester zur Wärmeleistung?

Der ambitionierte Bergsteiger und Abenteuerfotograf Florian ist total überzeugt und erklärt: „Beim Schlafen hält der Suit perfekt warm, besonders durch die Überlagerung von Beinteil und Jacke. Manchmal sogar zu sehr, was ich dann aber perfekt durch die Belüftung an den Füßen regulieren konnte. Und selbst, wenn man schwitzt, fühlt sich die Materialwahl sehr gut an. Hier gibt es also nichts zu bemängeln. Die Wärmeleistung war deutlich besser als in einem temperaturmäßig vergleichbaren Schlafsack. Besonders wird auch der Wärmeverlust am Halsbereich durch den Kragen verhindert, der bei einem anderen Schlafsack normalerweise viel größer ausfällt.“ Auch drei der vier weiteren Produkttester sind begeistert von der Wärmeleistung und bewerten sie aus diesem Grund einheitlich mit der Bestnote. Lediglich ein Tester vergibt die zweitbeste Note.

Produkttester Stephan im Trek900. Der Sleeping SUit hält sowohl Unter- wie auch Oberkörper, du die zugehörige Jacke warm.
Wildnispädagoge und Outdoor-Youtuber Stephan beim Testen des Sleeping Suit.

Der Schlafkomfort im Test

Eines muss man vor allem in dem Sleeping Suit – Schlafen! Wie komfortable war der Zweiteiler für diesen Zweck?

Wildnispädagoge und Outdoor-Youtuber Stephan sagt hierzu: „Ich feiere den Sleeping Suit für seinen Komfort. Er trägt sich so bequem und ich bin voll begeistert davon, dass er hält was er verspricht. Im Dachzelt auf Tour möchte ich ihn nicht mehr missen, denn er hat sich die letzten Nächte super geschlagen.“

Kati ergänzt: „Die Idee, den Schlafsack in 2 Teilen zu designen ist für mich das Genialste am ganzen Schlafsack. Außerdem macht der Schlafsack jede Bewegung mit und die Augenklappe wärmt zusätzlich bei kaltem Wind. Selbst mit einem Schnupfen, hat mich der Wind nicht gestört, weil ja so gut wie das ganze Gesicht bedeckt ist. Und falls man doch schon schlafen will bevor es dunkel wird, dann dunkelt die Schlafbrille natürlich gut ab. Die integrierten Handschuhe (die genialerweise entweder zu verstauen sind, locker ÜBER der Hand liegen oder eben die Hände wärmen) tun dazu ihre übrige Aufgabe. So fühle ich mich beim Schlafen (auch ohne Zelt, unter freiem Himmel) gut vor all dem geschützt, was das so "kreucht und fleucht", für eine angenehme Nachtruhe.“

Die vier der fünf Tester haben den Schlafkomfort mit der Note sehr gut bewertet.

Hartwig testet den Sleeping Suit Trek900
Hartwig genießt die Aussicht im Warmen.

Wie gut bewegt es sich in dem Suit?

Laut den Testern, sehr gut! Die fünf haben die Bewegungsfreiheit einheitlich mit der Bestnote bewertet. Florian hat hier eine eindeutige Meinung: „Den Mut ein etabliertes Produktfeld mit solch einer Innovation zu erobern ist bemerkenswert, aber mit so einem gut durchdachten Konzept ist es definitiv möglich. Dazu zählt vor allem die überragende Bewegungsfreiheit, die beispielsweise essen und trinken am Lagerfeuer ermöglicht. Perfekt durchdacht ist dabei auch der verstärkte Sitzbereich, vor allem wenn man im Outdoor Bereich keinen Stuhl zur Verfügung hat. Ein weiterer besonderer Vorteil zeigt sich morgens, wenn man nicht direkt in die Kälte muss, sondern bequem die warme Jacke anbehalten kann.“

Anregungen? Kati hat noch einen Verbesserungsvorschlag: „Dadurch dass sich beim Beugen der Beine die Daunen zusammendrücken, habe ich die Kälte an den Knien gespürt. Wenn der Schlafsack für die Beine in Hosenform nun auch noch genauso die Bewegungen der Beine mitmacht, wie die Ärmel mit den Armen, dann könnten diese Kältebrücken evtl. verschwinden und der Schlafsack könnte für niedrigere Temperaturen genutzt werden.“

Flo testet den Sleeping Suit bei einem Lagerfeuer und erfreut sich an der warmen Jacke mit Handschuhen.
Florian erfreut sich während seines Lagerfeuers besonders an den integrierten Handschuhen.

Gewicht und Packmaß

60 Prozent der Tester haben diese Eigenschaft mit gut bewertet. Jeweils 20 Prozent vergeben die Note sehr gut und befriedigend. Kati sagt zum Packmaß: „Ich habe viel mehr Platz im Rucksack als bei anderen Schlafsäcken mit vergleichbarer Wärmeleistung. Das Stopfen in den Packsack benötigt ein wenig Übung bzw. Überwindung für mich, da ich Angst habe, etwas was kaputt zu machen – vor allem die Reißverschlüsse.“

Wolf verbringt die Nächte im freien am Liebsten in einer Hängematte und jetzt darf auch der Trek900 nicht mehr fehlen.
Wolf verbringt die Nacht in der Hängematte im warmen Trek900.

Was uns besonders freut: Alle Tester würden den Sleeping Suit Trek900 ihren Freunden weiterempfehlen.

In diesem Sinne, hier nochmal das Ergebnis im Überblick.

Das Ergebnis des Sleeping Suit Produkttest.

Ihr braucht für eure nächste Wanderung noch den passenden Rucksack? Der Trekkingrucksack Trek900 wurde ebenfalls von euch getestet. Hier geht's zum Ergebnis.

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